HBT-workbench: Längsregler mit 12,6 Volt für Speisung aus LiFe-/LiPo-Akkus

So zwischen 14 und 16 Volt beträgt die Klemmenspannung meiner drei Akkus, die ich typischerweise für portablen Funkbetrieb im Einsatz habe.

Jedoch „fühlt“ sich mein Mehrband-Sende-/Empfänger (Transceiver) vom Typ ALT-512 bei 12,6 Volt am Wohlsten 🙂
Bislang habe ich mich eines Step-Down-Wandlers bedient, um diese Spannung zu erzeugen (siehe hierzu mein Beitrag „12,6 Volt aus verschiedenen Eingangsspannungsquellen? So geht`s!“ vom 12.09.2019). Im Praxiseinsatz war ich nach einigen Bergwander- und Funktouren (SOTA) nur mäßig begeistert.

Der Grund: Step-Down-Wandler basieren auf demselben Konzept wie Schaltnetzteile, d.h. sie produzieren bei jedem Schaltvorgang Oberwellen, die gerade beim Einsatz für Funkzwecke unerwünscht sind. Das äußert sich dann in unterschiedlich lautem, breitbandigem Rauschen auf den Amateurfunkbändern, leider derart laut, dass anrufende Stationen gar nicht mehr zu hören bzw. zu verstehen sind….

Die Lösung: Das Konzept ist einfach (untechnisch beschrieben): Ohne Schaltvorgänge wird die „überflüssige“ Spannung durch den LM1085 in Wärme umgewandelt. Ich benötige für o.g. Transceiver keine großen Ströme, denn das Gerät produziert bauartbedingt ohnehin maximal 8 Watt HF bei 12,6 Volt Gleichspannung. Auf Anraten meines Freundes Kai, DL3HAH, habe ich mich daher für den Bau eines Festpannungs-Längsreglers auf Basis eines LM1085 3-A Low Dropout Positive Regulators entschieden. Auf Seite 1 des Datenblattes ist der typische Aufbau schematisch dargestellt, alles Material aus der Bastelkiste, ergänzt um Kleinigkeiten von reichelt.de

Wie schön ruhig, d.h. ohne breitbandiges Rauschen, zukünftig der Portabelbetrieb vonstatten gehen kann, lässt sich zum Ende des folgenden Videos erahnen, welches ich am 24. Juli 2021 von meinem ALT-512 auf 20m an meiner 3-Element-Yagi aufgenommen habe.


Funktionstest mit ALT-512 an meiner 3-Element-Yagi-Antenne auf 20m in CW

Ein geeignetes Gehäuse fehlt jedoch noch. Bis das gefunden ist, bleiben der Akku, das Spannungs-/Strom- und Watt-Meter und der Längsregler in einem feuerhemmenden Beutel mit Klettverschluss…. das sollte zumindest „analog IP44“ sein 😉

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