EMV-Spion oder Störern auf der Spur

Vor etwas mehr als zehn Jahren, als ich meinen gelegentlichen Funkbetrieb an meinem Wohnort wieder aufnahm, war ich vermutlich die einzige HF-Quelle … oder zumindest die einzig kontrolliert sendende *grins*.

Über die letzten Jahre haben sie zugenommen, die elektrischen Helfer und Wächter im Garten, die fernsteuerbaren Beleuchtungen, Garagentore, Brunnen- und Poolbeleuchtungen und Filteranlagen sowie Um- und Wechselrichter von Photovoltaikanlagen. Alles sehr praktische Dinge, ohne Frage…aber man sieht ihnen nicht an, ob sie nicht „zufällig“ die Grenzen der elektromagnetischen Verträglichkeit überschreiten und Elektrosmog in „säuischer Dimension“ erzeugen.

Trotz vorhandener Regeln, wie Gesetzen und Verordnungen, kann ein Käufer und Nutzer von o.g. Betriebsmitteln leider offenbar keinesfalls sicher sein, dass das von ihm betriebene Gerät seine Umwelt nicht über Gebühr stört. Auch so im Kern hilfreiche Sachen wie die CE-Kennzeichnung ist immer mal wieder im Gerede. Nicht weil es schlecht oder unzureichend wäre, sondern vielmehr deshalb, weil fernöstliche Geräte dasselbe (auf den ersten Blick) Logo tragen und suggerieren, das auch diese Geräte die europäischen bzw. deutschen Normen einhalten. Leider tun sie dies ebenso wenig wie einige in Europa hergestellte Geräte…

Leider hat der Störnebel oder „man-made-noise“ (QRM) von Jahr zu Jahr zugenommen. Für mich war deshalb ein Bausatz von box73.de „EMV-Spion 2.0 nach DJ3VY und DB1NV, Komplettbausatz“ interessant, um erstmal im eigenen Haus „aufzuräumen“, um dann im engeren Wohnumfeld Störquellen zu detektieren…

Schon die Inbetriebnahme an meinem Laborarbeitsplatz zeigte ein offensichtlich – und nun hör- und sichtbares – Störspektrum eines Steckernetzteils, andere Geräte, wie mein Mobiltelefon verhielten sich im erwarteten Rahmen, mein betagter LCD-Monitor für Messzwecke machte auch „mehr Krach“ als die neuere Monitore von BenQ in meinem Shack…..

Ich beginne jetzt mal systematisch mit der Suche nach „Schmutzfinken“ und werde diese katalogisieren. Je nach zu erwartendem finanziellem Aufwand werde entscheiden, ob „Schmuddelkinder“ bleiben oder ersetzt werden.

P.S.: Hier ist noch ein gelungener, kurzer Artikel zum Einsatz des „EMV-Spions“

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